Das Ulmer Modell ist eine Kombination einer berufspraktischen Ausbildung zum

Facharbeiter (IHK) mit einem Fachhochschulstudium. Die
Gesamtdauer beträgt 4,5 Jahre. Mit dem Ulmer Modell werden gleichzeitig zwei
vollwertige Abschlüsse erzielt:
- Facharbeiterbrief zum Industrieelektroniker
- Fachhochschul-Diplom Dipl.-Ing. (FH) im Studiengang Industrieelektronik-
Automatisierungstechnik (IEA)
Die Facharbeiterausbildung erfolgt bei AMK mit begleitendem Blockunterricht an
der Berufsschule im Umfang von zehn Wochen.
Die Ausbildung teilt sich in aufeinander abgestimmte praktische und theoretische
Abschnitte auf. Jedes Studienjahr gliedert sich in drei solcher Abschnitte
(Trimester). Nach dem Abschluss des Studium sind die Absolventen bei der
Planung, dem Aufbau und dem Betrieb von Komponenten und Anlagen der
Automatisierungstechnik gefragt. Die Tätigkeitsfelder reichen von der
Projektierung und Entwicklung bis hin zu Vertrieb, Service und Wartung
elektronischer Komponenten und Anlagen.
Das Ulmer Modell hat viele Vorteile:
- Die Ausbildungsdauer verkürzt sich durch die Komprimierung der
Facharbeiterausbildung und den Verzicht auf Semesterferien.
- Durch die direkte Verbindung der praktischen und theoretischen
Studienabschnitte
entsteht eine optimale Kombination praktischer und theoretischer Ausbildung.
- Erlernte Studieninhalte können sofort in Bezug auf die betrieblichen
Gegebenheiten
bezogen werden.
- Durch den Verzicht auf die Semesterferien erhält der Studierende bezahlten
Urlaub
und eine angemessene finanzielle Unterstützung.
Die Ausbildung teilt sich in aufeinander abgestimmte praktische und theoretische
Abschnitte auf. Jedes Studienjahr gliedert sich in drei solcher Abschnitte
(Trimester).
Berufsfelder
Nach dem Abschluss des Studium sind die Absolventen bei der Planung, dem Aufbau
und dem Betrieb von Komponenten und Anlagen der Automatisierungs-Technik
gefragt. Die Tätigkeitsfelder reichen von der Projektierung und Entwicklung bis
hin zu Vertrieb, Service und Wartung elektronischer Komponenten und Anlagen. Die
Arbeitsgebiete umfassen beispielsweise den Entwurf mikroelektronischer
Schaltungen, die Konfiguration und Programmierung von Mikroprozessoren, den
Aufbau von lokalen Datennetzen, die Planung kompletter Produktions- und
Fertigungsanlagen sowie Schulungen von Personal und Kunden.